
Wie man Außenheizungen am Laufen hält: Die Wahrheit über IP65
Falls Sie bereits einmal eine billige Außenheizung gekauft haben, wissen Sie sicherlich, wie das ist. Sie funktioniert ein paar Monate lang einwandfrei – doch dann, an einem regnerischen Novembertag, hört sie einfach auf zu funktionieren. In der Regel liegt das daran, dass Wasser oder Nebel in das Gerät gelangen und die Elektronik zerstören.
Wir wollten das ändern.
Was „IP65“ für Sie bedeutet
Auf der Spezifikationsliste finden Sie den Wert „IP65“. Auf einfache Sprache übersetzt bedeutet das: Wir haben um die wichtigsten Komponenten der Heizung eine Art „Festung“ errichtet. Dabei verwenden wir präzise gefertigte Dichtungen sowie abgedichtete Kabelanschlüsse, um Staub und Wasserdampf fernzuhalten. Es geht nicht nur um starke Regenfälle – auch Nebel ist ein gefährlicher Feind. Er dringt ins Gehäuse ein und zerstört durch Korrosion die Anschlüsse. Durch gründliche Abdichtung können wir diesen langsamen Zerfall verhindern. Ihre Heizung sollte also keine „Einmal-Heizung“ sein.
Wärme, Glas und Salz
Um eine effektive Heizleistung zu gewährleisten, verwenden wir hochwertiges Quarzglas. Warum? Weil es den plötzlichen Wechsel von extrem kalten zu extrem heißen Temperaturen ohne Risse überstehen kann. Dazu kommt noch ein Aluschrankteil, der die Wärme von den Elektronikkomponenten wegleitet – dadurch bleibt der „Kopf“ der Heizung kühl, während der Heizelemente die Wärme an Sie abgeben.
Ein wichtiger Tipp zur Installation
Die Verkabelung ist eigentlich recht einfach – aber tun Sie sich bitte selbst einen Gefallen und installieren Sie einen Tropfenschutz am Stromkabel. Andernfalls fließt das Regenwasser direkt über das Kabel und belastet die Dichtungen unnötig stark. Wenn Sie es richtig machen, müssen Sie an den Wochenenden keine Teile austauschen. Dann können Sie die Heizung einfach einschalten und sich bei jedem Wetter wärmen.